Ich habe einen Traum...
Wo ich den finde, weiß ich gerade nicht. Und wie lange ich ihn noch träume.
Ich habe einen Traum…
… von einer Kirche, die die Würde jedes Menschen achtet.
… von einer Kirche, die Liebe nicht an Bedingungen knüpft.
… von einer Kirche, die erkennt: Gottes Segen hängt nicht davon ab, wen man liebt, sondern dass man liebt.
… von einer Kirche, die das Leben nicht in „makellos“ oder „gescheitert“ einteilt.
… von einer Kirche, die Wunden nicht verurteilt, sondern heilt.
… von einer Kirche, die nicht auf Status schaut, sondern auf Berufung.
… von einer Kirche, in der Begabungen wichtiger ist als Hierarchien.
… von einer Kirche, die keine Türsteherin Gottes sein will, sondern die offene Tür zu seiner Freiheit.
… von einer Kirche, die das Leben nicht dem Gesetz unterordnet, sondern einer Kirche, in der das Gesetz dem Leben dient.
… von einer Kirche, die den Mut hat, sich selbst zu verlieren, um den Menschen und dem Evangelium radikal treu zu sein.
Ich habe einen Traum.
Und ich glaube: Jesus hatte ihn zuerst.



