Kolping wirkt – Wir gestalten mit
Gemeinsam Verantwortung übernehmen – das ist Kolping. Das Kolpingwerk im Diözesanverband München und Freising startet die Aktion #KolpingWirkt, um das politische Engagement seiner Mitglieder sichtbar zu machen.
Bei den Kommunalwahlen 2026 in Bayern kandidieren viele Kolpingmitglieder für Stadt- und Gemeinderäte oder als Bürgermeister*innen. Mit der Aktion soll sichtbar werden, dass christlich-soziale Werte wie Solidarität und Gemeinschaft unser Handeln prägen – auch in der Politik. Mit persönlichen Porträts wird diesem Einsatz ein Gesicht gegeben und deutlich gemacht: Aus der Kolpinggemeinschaft erwächst Mut zur Mitgestaltung. Gemeinsam tragen wir Verantwortung und gestalten unsere Städte und Gemeinden aktiv mit.
In den vergangenen Wochen haben wir die Vorsitzenden unserer Kolpingsfamilien im Diözesanverband angeschrieben und viele Rückmeldungen bekommen, wer aus den jeweiligen Kolpingsfamilien für ein politisches Amt kandidiert. Daraufhin haben wir die Kandidat*innen befragt, welche Kolping-Werte sie in ihrem politischen Engagement leiten, welche Haltung aus der Kolpinggemeinschaft sie in die Politik hineintragen wollen oder was sie bei Kolping erfahren haben, das sie in ihrem politischen Engagement prägt. Wir haben viele interessante Rückmeldungen bekommen, die wir in den Wochen bis zur Wahl auf unserer Website und auf unseren Social-Media-Kanälen präsentieren.
Am Beispiel der Kanditat*innenliste der Kolpingsfamilie Tittmoning zeigt sich, wie viele aus den Kolping-Reihen die Säule des engagierten Bürgers bzw. der engagierten Bürgerin, welche ein wesentlicher Bestandteil des Kolpinggedankens ist, in die Tat umsetzen.
Wichtig ist zu erwähnen, dass es uns nicht um Parteipolitik geht. Wir bevorzugen keine bestimmte demokratische Partei, sondern präsentieren die Bandbreite unseres Kolpingengagements und vor allem die Kolpinggeschwister, die diesem Engagement ein Gesicht geben – auch wenn sie womöglich nicht in das angestrebte Amt gewählt werden. Auch das ist Demokratie, dass trotz einer Niederlage das gesellschaftliche Wirken weitergeht.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Auswahl getroffen haben, sondern alle Rückmeldungen berücksichtigen werden. Sollten wir jemanden übersehen haben, so ist in der Meldung oder im Verfahren ein Fehler unterlaufen. Zudem sind diese Kandidat*innen auch nur ein Ausschnitt des bereiten Kolping-Engagement in unseren Gemeinden – und dies nicht nur auf kommunaler Ebene, sondern auch in unseren Pfarrgemeinden, denn viele stehen auch zur Verfügung bei der diesjährigen Pfarrgemeinderatswahl. Ihnen allen, die Kirche und Gesellschaft aktiv mitgestalten, gilt unser Respekt und unser Dank!

